Prävention und Rehabilitation seit 1949
Prävention und Rehabilitation seit 1949
Prävention und Rehabilitation seit 1949
Prävention und Rehabilitation seit 1949

Obwohl in aller Munde gibt es eine offiziell zu nennende Definition nicht.

Wir verstehen dieses Thema in Abwesenheit von Begriffen wie Leistungssport (olympische Disziplinen), Kampfsport (Fussball, Tennis etc.) und anderen Sportarten die auf sich kontinuierlich wiederholenden Bewegungen beruhen (Kraft/Zeit Parameter).

 

Koordination, Haltungsschulung, Vermeidung von muskulären Dysbalancen um Haltungsschäden wie auch Osteoparose aufzuhalten, Durchblutung, erhalt der Freitsgrade von Wirbelsäule und Gelenken und viele weitere Aspekte die für den Präventionssport bedeutend sind, kennt man schon lange auch im Rehasport.

Doch hier noch einmal die Definition des Landesgesundheitsamtes Baden Würtenberg:

 

Prävention

 

Eine allgemeingültige Definition für den Begriff "Prävention" fehlt. Die existierenden Definitionen weisen aber eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf, die nachfolgend als Kriterien zur Bestimmung des Begriffs genannt werden:

  • Prävention versucht, den Gesundheitszustand der Bevölkerung oder einzelner Bevölkerungsgruppen oder einzelner Personen zu erhalten oder zu verbessern.
  • Prävention ist nicht nur eine Aufgabe der Medizin, sondern arbeitet interdisziplinär, d.h. auch Psychologie, Soziologie und Pädagogik leisten hierzu ihren Beitrag.
  • In der Umsetzung versucht Prävention verschiedene Ebenen anzusprechen
    (z.B. Wissen, Einstellungen).
  • Präventive Maßnahmen sind langfristig angelegt und zielen auf langfristige Veränderungen des Erlebens und Verhaltens.

Eine Einteilung von Prävention lässt sich u.a. nach dem Zeitpunkt der Maßnahmen und nach der Zielgröße der Maßnahmen vornehmen.

 

 

Nach dem Zeitpunkt der Maßnahmen wird unterschieden:

 

  • Primäre Prävention: Hier handelt es sich um die eigentliche Krankheitsverhütung. Bei der primären Prävention geht es also um die Vermeidung bzw. Reduktion von Risikofaktoren für Krankheiten. Zielgruppe primärpräventiver Maßnahmen sind "Gesunde", d.h. Personen ohne subjektive bzw. objektive Krankheitssymptome.
  • Sekundäre Prävention: Darunter versteht man Maßnahmen zur Krankheitsfrüherkennung. Man versucht Krankheiten im frühen Stadium zu erkennen und damit die Behandlungschancen zu erhöhen.
  • Tertiäre Prävention: Die Hauptaufgabe der tertiären Prävention ist die Verhinderung bzw. die Beseitigung von Folgeschäden einer Erkrankung.
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© Dr. Jörg Dahlhaus